Was macht die neuen SolarSwiss‑Module besonders?
Die neue Modulserie von SolarSwiss kombiniert eine extrem geringe Aufbauhöhe mit einer widerstandsfähigen Glasoberfläche. Anders als flexible Module bestehen sie aus echtem Sicherheitsglas, bleiben aber dennoch superflach und leicht.
Technische Eckdaten laut Herstellerangaben und aktuellen Produktinformationen:
- Aufbauhöhe: nur 4,2 mm (ohne Anschlussbox)
- Gewicht: ca. 6 kg bei 125 Wp
- Zelltechnologie: N‑Typ‑Solarzellen mit 25,2 % Wirkungsgrad
- Leistungsklassen: 125 Wp und geplante 210 Wp Variante
- Montage: vollflächige Verklebung auf fester, gerader, starrer Oberfläche
- Nicht biegbar – kein flexibles Modul!
Diese Kombination ist aktuell selten: flach wie ein flexibles Modul, aber robust wie ein Glasmodul.


Für welche Fahrzeuge und Boote sind die Module geeignet?
Wohnmobile
Ideal für Fahrzeuge, bei denen:
-die Dachfläche begrenzt ist
-Aerodynamik wichtig ist (z. B. Kastenwagen, Vans, Offroad‑Camper)
-das Modul begehbar sein soll (z. B. Dachträger, Dachterrassen)
-Gewicht reduziert werden muss
Die geringe Höhe reduziert Windgeräusche und verbessert die Effizienz bei hohen Geschwindigkeiten. Besonders sinnvoll bei Reisemobilen, die häufig lange Strecken fahren.
Expeditionsfahrzeuge
Hier spielen die Module ihre Stärken voll aus:
-extrem robuste Glasoberflächekeine Rahmen, die sich lösen oder vibrieren können
-flache Bauweise verhindert Beschädigungen durch Äste, Steine oder Offroad‑Gelände
-begehbar für Dacharbeiten oder Dachgepäck
Für Expeditionsfahrzeuge sind sie nahezu ideal.
Boote und Yachten
Auf Booten sind die Module geeignet, wenn:
-eine flache, begehbare Oberfläche benötigt wird
-Gewicht reduziert werden soll
-die Module auf festen Decks oder Dachflächen verklebt werden können
Wichtig:
Sie sind nicht für gebogene Decks oder Bimini‑Dächer geeignet, da sie nicht flexibel sind.
Vorteile gegenüber klassischen gerahmten Modulen
✔ Aerodynamik
Gerahmte Module erzeugen Luftwirbel, Geräusche und zusätzlichen Luftwiderstand.
Die SolarSwiss‑Module liegen praktisch plan auf dem Dach – ideal für Vans und Offroad‑Fahrzeuge.
✔ Gewicht
Mit ca. 6 kg sind sie deutlich leichter als klassische 120–140 Wp Module (typisch 8–12 kg).
✔ Begehbarkeit
Die Glasoberfläche ist stabil genug, um vorsichtig betreten zu werden – ein großer Vorteil bei Dachträgern oder Booten.
✔ Robustheit
Im Gegensatz zu flexiblen Modulen:kein Vergilbenkeine Delaminationkeine Mikrorisse durch Biegungdeutlich längere Lebensdauer
✔ Optik
Sehr flache, moderne Optik ohne sichtbare Rahmen.
Nachteile und Einschränkungen
❗ Nicht flexibel
Sie müssen auf einer absolut ebenen Fläche verklebt werden.
Für gewölbte Dächer ungeeignet.
❗ Vollflächige Verklebung
Das bedeutet:keine HinterlüftungWärmeentwicklung muss berücksichtigt werdenDemontage später nur schwer möglich
❗ Preis
Die Module sind teurer als Standard‑Glasmodule mit Rahmen.

Ist der Mehrpreis gerechtfertigt?
Wann der Mehrpreis gerechtfertigt ist:
-Fahrzeuge mit aerodynamischen Anforderungen
-Expeditionsfahrzeuge mit Offroad‑Belastung
-Boote mit begehbaren Decks
-Fahrzeuge mit wenig Platz oder flachen Dachträgern
-Kunden, die maximale Lebensdauer und Robustheit wollen
Wann klassische Module besser sind:
-große Dachflächen
-keine aerodynamischen Anforderungen
-Budget spielt eine große Rolle
-einfache Montage mit Rahmen und Halterungen
-spätere Demontage soll möglich sein
Praxisbewertung (Mobitech21‑Erfahrung):
Für hochwertige Camper, Offroad‑Fahrzeuge und Boote sind die SolarSwiss‑Module eine Premiumlösung, die technisch überzeugt.
Für Standard‑Wohnmobile mit viel Dachfläche ist der Mehrpreis nicht zwingend notwendig.
Für Kunden im Bereich Campertechnik, Offroad‑Umbauten und Bootstechnik sind die SolarSwiss‑Module eine technisch sinnvolle Lösung , wenn:
flache Montage gewünscht ist eine robuste Glasoberfläche benötigt wird. Die Begehbarkeit wichtig ist sowie Aerodynamik eine Rolle spielt. Für Standard‑Installationen auf Wohnmobilen mit viel Platz empfehle ich weiterhin hochwertige gerahmte Module – sie sind günstiger, einfacher zu montieren und thermisch unkritischer.
